top of page

DJI Avata 2 im Test

  • 21. Okt. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

FPV-Flug neu gedacht – mehr Leistung, mehr Spaß, mehr Kontrolle


FPV-Drohnen (First Person View) waren lange Zeit nur für Technikbegeisterte, Bastler und erfahrene Piloten geeignet. Sie sind komplex, schwer zu steuern und nicht für Anfänger geeignet. Die DJI Avata 2 bewirkt genau das: DJI stellt eine Drohne vor, die FPV-Flug einfacher und zugänglicher macht und gleichzeitig mehr Leistung bietet.


Aber was kann die Avata 2 tatsächlich? Ist sie lediglich ein Einsteiger-Spielzeug oder ein ernsthaftes Werkzeug für Content Creator und FPV-Enthusiasten? In diesem Artikel betrachten wir die Drohne im Detail.



Konzept: FPV für alle


Die FPV-Drohne DJI Avata 2 legt ihren Schwerpunkt auf Immersion und eine einfache Steuerung. Während klassische Kameradrohnen wie ein Stativ in der Luft stabil fliegen, bewegt sie sich dynamisch wie ein Flugzeug – mit Kurven, Drifts und schnellen Richtungswechseln.


Das Besondere: Durch die Kombination der Drohne mit den DJI Goggles 3 und dem RC Motion 3 Controller fühlt sich das Fliegen fast wie ein Videospiel an.• Blickrichtung → Kopfbewegung• Steuerungsbewegung → Flugrichtung• Trigger → Tempo


Das Resultat: eine äußerst intuitive Flugerfahrung, selbst für Einsteiger.



Design und Verarbeitung: Kompakt und robust


Die Avata 2 verwendet ein kompaktes Cinewhoop-Design, das integrierte Propellerschützer beinhaltet. Das bringt gleich mehrere Vorteile mit sich:


• Schutz bei Zusammenstößen

• Sicheres Fliegen in beengten Räumlichkeiten

• Perfekt geeignet für Indoor- oder Flüge in niedrigen Höhenlagen


Sie gehört mit einem Gewicht von etwa 377–405 g zur Mittelklasse. 


Die Bauweise ist stabil – selbst kleinere Stürze kann die Drohne problemlos verkraften, was für Anfänger von großer Bedeutung ist.



Kamera und Bildqualität: Deutlich verbessert


Die Kamera stellt ein bedeutendes Upgrade im Vergleich zu den ersten Avata dar:


• 1/1.3” CMOS-Sensor (größer als der des Vorgängermodells) 

• 4K-Video mit einer Bildfrequenz von bis zu 100 fps 

• HDR sowie 10-bit D-Log M zur Verbesserung der Farbkorrektur 

• Sichtfeld mit einem Öffnungswinkel von 155° 


Die Bildqualität übertrifft die des Vorgängermodells deutlich – sie ist schärfer, dynamischer und vor allem vielseitiger in der Nachbearbeitung.


Sie kann zwar nicht mit hochprofessionellen Kameradrohnen wie der Mavic-Serie mithalten, aber für FPV-Aufnahmen, Action-Clips und Social-Media-Inhalte ist sie definitiv mehr als geeignet.



Flugleistung: Schnell, agil und überraschend stabil


Die Avata 2 weist im Vergleich zu anderen FPV-Drohnen eine außergewöhnliche Agilität auf:

• Top Speed bis etwa 60 mph (~97 km/h) im manuellen Modus

• Flugdauer von bis zu 23 Minuten 

• Entfernung von bis zu 13 km 


Vor allem interessant: die unterschiedlichen Flugmodi:

• Normal-Modus → stabil, perfekt für Einsteiger

• Sportmodus → höhere Geschwindigkeit und mehr Direktheit

• Handmodus → vollständige FPV-Kontrolle


Hinzu kommt das neue Easy-ACRO-Feature, mit dem selbst Neulinge per Knopfdruck Flips, Rolls und Drifts durchführen können.



Fluggefühl: Immersion pur


Unbestritten ist das Fluggefühl das Beste an den Avata 2.

Die Goggles 3 bieten:

• Livebild unmittelbar ins Auge

• Latenz, die kaum wahrnehmbar ist

• echtes „Ich fliege selbst“-Empfinden


Dank der Verbindung von Motion Controller und FPV-View gehört die Avata 2 zu den am leichtesten zugänglichen FPV-Drohnen.



Features und Sicherheit


Obwohl der Fokus auf FPV liegt, verfügt die Avata 2 über wichtige Sicherheitsmerkmale:

• Return-to-Home (RTH) function

• Notfall-Bremse auf Knopfdruck

• Turtle Mode (Selbstheilung nach Crash

• Downward-Sensor zur Stabilisierung


Dadurch sind sie deutlich sicherer als herkömmliche FPV-Drohnen.



Vorteile und Nachteile


Pros:

• FPV-Erlebnis von höchster Immersion

• Leichte Handhabung für Einsteiger

• Die Kamera ist deutlich besser als die des Vorgängers.

• Angemessene Flugzeit (maximal 23 Minuten)

• Stabil dank Propellerschutz

• Leichtes ACRO für atemberaubende Moves


Cons:

• Die Kamera ist nicht auf dem Niveau der Mavic.

• Übung ist notwendig für den Manual Mode

• Zubehör (Goggles + Controller) vergleichsweise kostspielig

• Begrenzte Sensorik (kein Rundum-Schutz)



Für wen ist die DJI Avata 2 geeignet?


Die Avata 2 eignet sich perfekt für:

• Einsteiger in die FPV-Welt

• Creator of content (FPV-Shots, Instagram, YouTube)

• Outdoor- und Actionbegeisterte

• Reisende, die auf der Suche nach dynamischen Perspektiven sind


Sie eignet sich weniger für:

• klassische Luftbilder (dafit eher Air/Mavic)

• Professionelle Piloten der Hardcore-FPV-Szene



Fazit: Die beste FPV-Drohne für Einsteiger – und mehr


Die DJI Avata 2 ermöglicht etwas, das lange Zeit als unmöglich galt: Sie macht das FPV-Fliegen zugänglich, sicher und dabei äußerst vergnüglich.


Sie dient nicht als Ersatz für High-End-Kameradrohnen – aber das ist auch nicht ihr Zweck. Stattdessen offeriert sie etwas anderes:


• ein Flugabenteuer, das einen in seinen Bann zieht

• kreative Blickwinkel, die mit herkömmlichen Drohnen kaum umsetzbar sind

• und ein idealer Einstieg in die FPV-Welt


Zusammengefasst: Die DJI Avata 2 ist keine Drohne, sondern ein Erlebnis.



 
 
bottom of page